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News-Archiv | Artikel vom 03.07.2014

Gesetz macht Lebensversicherungen weniger attraktiv

Schon seit geraumer Zeit haben zahlreiche Lebensversicherer damit zu kämpfen, dass der Zuspruch bezüglich der Ka­pi­tal­le­bens­ver­si­che­rung in weiten Teilen der Bevölkerung immer geringer wird. Schuld sind in erster Linie die nahezu stetig sinkenden Garantiezinsen und die Gesamtrendite, die die Versicherungsnehmer erwarten können. Jetzt sorgt ein neues Gesetz dafür, dass Lebensversicherungen aller Voraussicht nach noch unattraktiver werden.

Es geht um das sogenannte Lebensversicherungsreformgesetz, welches vonseiten der Regierung aus vorgebracht wurde. Dieses beinhaltet unter anderem die Absenkung der Garantiezinsen auf nur noch 1,25 Prozent, von der Neuverträge betroffen wären. Bereits ab Ende Juli könnte es dazu kommen, dass die Versicherten in nur noch deutlich geringerem Umfang als bisher an der Ausschüttung der Bewertungsreserven beteiligt werden.

Nicht wenige Versicherer und Versicherungsnehmer gehen davon aus, dass die Umsetzung dieser Punkte dazu führen wird, dass Lebensversicherungen als Vorsorgeprodukt zukünftig noch unattraktiver werden. Manche Experten werfen der Politik beispielsweise vor, dass die gesamten volkswirtschaftlichen Auswirkungen, die dieses Gesetz mit sich bringen würde, nicht bedacht würden. Immerhin könnte die Auszahlungssumme beispielsweise ab 2035 etwa um 30 Prozent geringer als jetzt ausfallen.


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